| riffuchs ( @ 2008-03-11 21:44:00 |
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| Current music: | Enigma - Silent Warrior |
Den Betrachterstandpunkt wechseln
Seit meinem letzten Blogeintrag sind nun auch wieder einige Tage vergangen. Es war einiges los - sowohl im Kopf als auch handwerklich. Aber ich glaube, dass das im Kopf überwiegt. Ich möchte dem Satz mit der "Ming-Vase" gerne einen neuen, ansich schon erwähnten, gegenüber stellen:
Das Leben kann schön sein, wenn man sich ab und an die Zeit nimmt, den Betrachterstandpunkt zu wechseln.
Eigentlich sind die Dinge in meinem Leben gar nicht so festgefahren, wie sie mir oft erscheinen. Sie erscheinen nur deswegen so, weil ich zu viel über sie nachdenke, anstatt sie einfach laufen zu lassen. Letzen Endes bin ich an sich immer die Person, welche zu Freunden sagt "Mach doch einfach und hör auf, über die wenn und aber nachzudenken". Den Satz habe ich mir die vergangenen Tage oft zu Herzen genommen und neue Sachen einfach versucht - und ich bin froh darüber, sie getan zu haben, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Sie bereiten mir Freude.
Etwas, was mir wirklich viel Freude bereitet hat, ist das Paket mit den bestellten Leinenkleidungsstücken. Marf! Ich hätte nie gedacht, dass Leinen so weich und bequem ist. Außerdem bin ich von der kleidsamen Wirkung sehr positiv überrascht. Es ist genau das, was ich mir vorgestellt und gewünscht habe: hübsch, entspannt, fantasievoll, aber auch elegant (ohne spießig zu wirken). Ich fühle mich darin sehr wohl. Überrascht war ich vor allem über die vielen positiven Rückmeldungen aus dem Freundeskreis, welche mir sagten, dass das sowohl zu meiner Figur als auch zu meinem Charakter passe und authentisch sei. Meine Befürchtung war, dass es albern wirken könnte.
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Leider ist mir die größte Leinenhose, die der Laden im Angebot hatte, immernoch zu klein. Also muss ich mich wohl die nächsten Tage mal in anderen Geschäften nach einer optisch passenden Hose umsehen.
*lol* - Spontan zwischendurch
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Uff! Kein GDL-Streik!
Ich bin superfroh darüber, dass die S-Bahnen in Berlin an Montag doch weitestgehend regulär fuhren und nicht - wie die BVG (öffentliche Verkehrmittel) - ebenfalls streikten. Interessehalber bin ich am Montag die Strecke (ca. 15Km) mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Immerhin 45 Minuten, was im Falle eines Streikes erträglich wäre. Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass ich das nicht mit Rad fahren *muss*, da der Weg durch die City geht und das im Berufsverkehr (plus massiv überfüllte Straßen wegen Streik) echt anstrengend geworden wäre. Zumal ich gar keine Lust habe, im Regenfall klitschnass auf Arbeit aufzutauchen.
Samstag - Filmabend
Samstag hatten wir bei mir mal wieder einen Filmabend. Leider wirkte sich der Streik der öffentlichen Verkehrsmittel etwas negativ auf die Laune meines Freundeskreises, den Stress mit dem Fahrtweg auf sich zu nehmen, aus. Nichtsdestotrotz war der Abend (eher die Nacht, denn wir haben erst gegen vier Uhr Schluss gemacht) entspannt und spaßig. Neben tütenweise Knabberkrams gab es wieder mit Käse überbackene Tortillas.
Das Reichelt-Drama - Epilog
Schön, unser Reichelt-Drama in 3 Akten hat sich zu einem Drama mit positiven Ausgang entwickelt. Nachdem ich Reichelt mein Problem via Mail geschildert hatte kam eine Mail zurück, dass sie sich um die Lösung meines Anliegens bemühen würden - was sie dann auch taten. Vergangene Woche kam ein Brief bei mir an, in dem sie sich für die Fehlbuchung entschuldigten und mir den Differenzbertrag zurückgebucht haben. Ich ärger mich immer noch über die Freizeit, die dabei drauf ging, aber wenigstens liess sich die Angelegenheit soweit klären.
Armseliger Marketing-Egotrip
Etwas, was ich momentan nur mit Mühen hören kann, sind einige der lokalen Radiosender, welche tagtäglich bei uns in der Werkstatt laufen - bzw. die zwei Sender, welche ein gescheites Programm haben, mögen meine Kollegen nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass sich jeder Moderator eh für den König im UKW-Band hält und sich nonstop mit seinem stumpfsinnigen Gequassel und der selbstgefälligen guten Laune profilieren muss, so ist das Musikprogramm ebenso anstrengend. Besagte Sender brüsten sich damit, den besten Mix zu haben und Songs zu spielen, die kein anderer Sender spielt. Aber wenn man etwas genauer hinhört, so sind es maximal 20 Stücke die sich abwechseln.
Anyway, etwas, was mich momentan auf die Palme treibt, ist die scharmlose Ausnutzung der Streiks im öffentlichen Dienst zugunsten der eigenen Beliebtheit. Als Nicht-Berliner sollte man wissen, dass hier die öffentlichen Verkehrsmittel 10 Tage lang streiken. Keine U-Bahn, kein Bus, keine Tram, keine Fähren. Das Einzige, was fährt, sind die S-Bahnen und selbst dort wurde der Streik nur im letzten Moment abgewendet. Dementsprechend angespannt ist die Verkehrslage in Berlin.
Die lieben, ach so tollen Radiosender mit ihren supertollen Weltnachrichten berichten zwar darüber, dass der Streik bei GDL abgewendet worden ist, nennen aber keine Details zu dem nun vorliegenden Tarifangebot (was ja nun das Interessante wäre). Nein, stattdessen verbringen sie 3 von 4 Nachrichtenminuten damit, sich selber zu loben, was sie den tolles für "die Berliner in der Not" tun, indem sie ein paar Busse gemietet haben und die durch Berlin fahren lassen.
Berlin hat über 3 Millionen Einwohner, davon viele in den Randbezirken. Was zum Henker nutzen da eine Hand voll dussliger Busse, welche auf unmöglichen Strecken durch die City touren? Die Leute in der City nehmen eh das Auto oder fahren mit Rad. Die Bewohner in den Randbezirken, fernab der S-Bahn, haben das Problem. "Oh ja, wir sind sooooo toll, schaut her was wir alles tolles tun und kniet vor uns!".
Der Unsinn begann schon letzte Woche, indem ein Radiosender zu Fahrgemeinschaften aufrief, was an sich eine gute Idee ist. Das Dumme daran ist, dass das Erkennungszeichen für diese Fahrgemeinschaft, welches man auf ein A4 Blatt schreiben und in seine Windschutzscheibe hängen soll, "Spree" ist. Was soll denn das? Ein (einer von vielen) lokaler Radiosender möchte, dass Leute ihren Sendernamen als Erkennungszeichen verwenden! Ich glaube, so was wie "Streik-Mitfahrgelegenheit" wäre sinnvoller. Vielleicht sollte man mal daran denken, dass es Leute gibt die den Sender nicht kennen (in dem Fall sogar recht viele) und mit einem Zettel, auf dem "Spree" steht, rein gar nix anfangen können. Tolle Hilfe, wiklich!
Ich könnt mich nonstop aufregen. Da streiken die BVG-Fahrer, aus gutem Recht (weil deren vertraglicher Lohn und die Arbeitszeiten sind einfach nur dreist), und das Einzige, was diese assigen Radiosender fertig bekommen, ist das Aufhetzen der Berliner gegen die BVG und das Ausnutzen der Situation zur Steigerung der Beliebtheit ihres Senders. Das ist sowas von {laaanger rant}.
Mühle im Licherglanz
Das Illuminationsprojekt der Marzahner Windmühle zum Mühlenfest schreitet mit großen Schritten seiner Vollendung entgegen. Die LED-Ketten sind zusammengelötet (wow, was für eine monotone und stundenlange Lötarbeit). Ebenso ist die Steuerplatine für den Multiplexbetreib auch schon fertig. Ich bin am überlegen ob es sinnvoll wäre, diese ebenfalls witterungsbeständig zu lackieren. An sich ist das Gehäuse weitestgehend wasserdicht, aber falls Wasser hineingelangen sollte, könnte das böse Folgen für die LEDs haben.![]()
"Man beachte die Kapazität in der Induktivität" :o)
Im Moment trocknen die einzelnen LED-Spots, welche mit UV- und witterungsbeständigem Lack beschichtet wurden, im Heizungskeller. Sobald diese fertig sind, kommt der große Testlauf. Ich brenne darauf zu sehen, wie das Ganze dann vor Ort installiert und bei Nacht ausschaut :)